Vortrag nachhaltiger Tourismus Mongolei

Stammtisch 28. Februar 2011: Vortrag Saskia Kenter: „Entwicklung von nachhaltigem Tourismus in der Mongolei – Ein Einblick in das Kongress- und Kulturpartnerland der ITB 2011“

Nachhaltiger Tourismus in der Mongolei Neben mobiler Weideviehwirtschaft und Bergbau soll Tourismus als dritter Wirtschaftspfeiler der Mongolei entwickelt werden. Die Hoffnung, dass Tourismus ein zusätzliches Einkommen für die ländliche Bevölkerung schafft und somit die gegenwärtige Urbanisierung und die oft damit verbundene Armutsentwicklung abmildert, ist groß. Durch Klimaveränderungen und die zunehmende Bedeutung von Bergbau als Hoffnungsträger der mongolischen Wirtschaft steht der Tourismus – vor allem in der Gobi – jedoch vor neuen Herausforderungen. Sind es doch vor allem zwei Faktoren, die Touristen in die Mongolei ziehen: Die relativ unberührte, vielfältige Natur und die nomadische Kultur. Um diese zu erhalten und zu fördern arbeitet die mongolische Tourismusindustrie vermehrt mit Konzepten wie „community based tourism“ und „sustainable tourism“.

Dieser Vortrag beschäftigt sich damit, was Entwicklung von nachhaltigem Tourismus in Bezug auf die mongolischen Verhältnisse bedeutet und wie sie von mongolischen Tourismusvereinigungen wahrgenommen wird. Der Vortrag beleuchtet die Tourismusstruktur der Mongolei und zeigt, wie sich lokale Initiativen den gegenwärtigen Herausforderungen stellen. Am Beispiel des Reiseangebots von Eine Welt Reisen, das in Zusammenarbeit mit dem STDC (Sustainable Tourism Development Center Mongolia) konzipiert wurde, sollen Chancen und Möglichkeiten für eine wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltige Tourismusentwicklung aufgezeigt und diskutiert werden.

Saskia Kenter arbeitet am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der HU Berlin. Außerdem ist sie freie Mitarbeiterin bei Eine Welt Reisen GmbH

Vortrag Tourismus als regionaler Wirtschaftsmotor

Stammtisch 22. März 2011: Vortrag Markus Tressel: „Tourismus als Wirtschaftsmotor FÜR die Region – und nicht nur in der Region“

Markus Tressel Der Vortrag gewährleistet einen Einblick in die Grundzüge grüner Tourismuspolitik. Markus Tressel versteht den Tourismus als Querschnittsaufgabe der Politik. Ob Umwelt- oder Wirtschafts-, ob Bildungs- oder Generationen-, ob Regional- oder Finanzpolitik: Nahezu alle Politikfelder tangieren auch den Tourismus. Deshalb verstehen die Grünen den Tourismus als Schlüssel für eine nachhaltige Regionalentwicklung. Das bedeutet das Nutzen von Kaufkraft für endogene, also in der Region befindliche Potenziale. In seinem Vortrag wird Markus Tressel dabei zunächst aktuelle Zahlen und Trends im Verbraucherverhalten aufgreifen. Anschließend wird die Rolle und Chance des Tourismus im ökologischen, ökonomischen und sozialen Kontext für die Regionen/ Tourismusdestinationen beleuchtet. Dabei werden die aktuellen Trends aufgegriffen und in Bezug auf ihre Potenziale für eine nachhaltige Entwicklung in der Tourismusregion zusammengeführt.

Markus Tressel ist MdB – Bündnis 90/Die Grünen  und dort Sprecher für Tourismuspolitik

Vortrag sozialverträglicher Tourismus in Ghana

Stammtisch 12. April 2011: Vortrag Jens Heimendahl: „Herausforderungen eines sozial- und umweltverträglichen Tourismus in Ghana“

Nachhaltiger Tourismus in Ghana Jens Heimendahl, Inhaber der vor kurzem gegründeten Reiseunternehmung Cross-Border-Travels (www.cbtravels.de), berichtet über seine touristischen Erfahrungen in Ghana, der Haupt-Destination seiner Unternehmung. Er geht der Frage nach, was sozial- und umweltverträgliches Reisen in Ghana bedeuten kann, worin hier die Herausforderungen für den zukünftigen Tourismus in Ghana bestehen und in welchen Bereichen es Defizite gibt. Die Antworten auf diese Fragen macht er mit zahlreichen Bildern aus dem westafrikanischen Land anschaulich.

„Ein Sektor, der für die wirtschaftliche Zukunft Ghanas zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist der Tourismus. Hinsichtlich seiner Entwicklung hat im Jahre 1996 die ghanaische Regierung einen auf 15 Jahre angesetzten Integrated National Tourism Development Plan initiiert, mit dem versucht werden soll, die Zahl der alljährlich Ghana besuchenden Touristen auf 1 Million im Jahre 2020 zu steigern. Ghanas touristische Attraktionen sind hauptsächlich traumhafte Badestrände, Naturparks und Wildtierreservate, traditionelle Festivals und die alten Europäerforts an der Küste. Gerade unter Afroamerikanern hat Ghana aufgrund der Geschichte des Sklavenhandels eine große touristische Bedeutung. Besonders im Küstenbereich ist bereits eine nennenswerte Tourismusindustrie mit kleineren und mittelgroßen Hotelanlagen entstanden. […] Ökotourismus gewinnt in Ghana zunehmend an Bedeutung.“ – Quelle: Wikipedia.de

Jens Heimendahl ist Inhaber von Cross-Border-Travels

Vortrag Unity Express

Stammtisch 17. Mai 2011: Vortrag Stephan Pfaff: „Unity Express – Tourismus als Motor für interkulturelle Kommunikation und gesellschaftliche Veränderung in Europa“

Unity Express Der Unity Express ist ein einziger Zug, der 24 europäische Länder in vier Wochen besuchen wird. Er wird in 13 Städten Halt machen und die Reisenden mit lokalen Gemeinschaften in Verbindung bringen. Zusammen mit tausenden von Menschen erschafft er eine beispielhafte Miniatur-Gesellschaft, die Europa verändert, während sie es durchkreuzt.

Der Unity Express bietet die Chance, die vielfältigen Menschen, Geschichten und Weltbilder zu erfahren, die auf dem europäischen Kontinent nebeneinander bestehen. In dieser Vielfalt liegt die Stärke von Unity Express. Das Projekt schafft Berührungspunkte für diese Vielfalt und macht ihr Potential nutzbar. Er will Europäer dazu inspirieren, sich aktiv einer Bewegung anzuschließen, die mehr Verständnis und Respekt füreinander, sowie mehr Zusammenarbeit miteinander erreichen will. Der Unity Express versteht sich als Plattform mit unbegrenzten Möglichkeiten für alle, die in Europa leben und für ein gemeinsames Europa aktiv werden wollen.

Der Unity Express ist ein Projekt von Freiwilligen, das seinen Ursprung in der Couchsurfing Community hat. Stephan Pfaff ist Mitbegründer des Projektes und will mit seinem Vortrag eine außergewöhnliche Gemeinschaftserfahrung vorstellen, die in seinen Grundzügen eine Europareise ist. Der Vortrag bietet Grundlage für eine Diskussion darüber, inwiefern Tourismus als Motor für interkulturelle Kommunikation und gesellschaftliche Veränderung funktionieren kann. Wichtige Fragen, die sich in diesem Hinblick aus dem Unity Express ergeben sind:

  • Durch welche Maßnahmen lässt sich die Distanz zwischen Reisenden und lokaler Bevölkerung auflösen?
  • Durch welche Maßnahmen lässt sich der Unity Express zu einer gegenseitigen Bereicherung für Reisende und lokaler Bevölkerung machen?
  • Welche Partnerschaften zwischen Unity Express und der Tourismusindustrie sind denkbar

Stephan Pfaff ist Mitbegründer des Projekts Unity Express

Link zur Homepage: Unity Express

Vortrag Ökologische Balance, Wellness und neue kommunale Wachstumsmuster im nachhaltigen Tourismus

Stammtisch 28. Jun 2011: Jörn Frenzel: „Ökologische Balance, Wellness und neue kommunale Wachstumsmuster im Bereich des nachhaltigen Tourismus“

Vatnavinir „Vatnavinir“ (isländisch für „Wasserfreunde“) sind ein internationales Team von Fachleuten aus so unterschiedlichen Disziplinen wie Architektur, Design, Marketing, Tourismus, Philosophie und Kunst. Im Zentrum der Bemühungen von „vatnavinir“ stehen Kreativität und soziale Innovation als Katalysatoren einer Neubewertung und gemeinschaftlichen Nutzung von Ressourcen. Die Rolle von „Design“ im Sinne von interdisziplinärer, ganzheitlicher, systemischer Problemlösung sowie der Gestaltung und Moderation von Prozessen nimmt dabei eine besondere Bedeutung ein.

„Vatnavinir“ entwickeln Konzepte, die der vielschichtigen sozioökonomischen Entwicklung und nachhaltigen Nutzung der Geothermie und wilden Natur Islands für den Gesundheits- und Wellnesstourismus dienen. Unter dem Titel „Wellness Country Iceland“ hat das Team Orte und Möglichkeiten dafür identifiziert, sowie landesweite Vorschläge für die Verbesserung alter Bäder und die Entwicklung neuer Heil- und Badestätten erarbeitet. Die isländische Badekultur ist weltweit einzigartig und basiert auf der unverwechselbaren Natur des Landes. Wasser in verschiedensten Formen – heiß und kalt – ist in unberührter Form vorhanden und steht in- und ausländischen Besuchern für eine Vielzahl von Funktionen und Nutzungen zur Verfügung. Das Projekt „Wellness Country Iceland“ zielt auf die Schaffung eines einzigartigen Netzwerkes heißer Bäder in Island ab, die den unterschiedlichsten gesundheitsrelevanten und touristischen Aktivitäten und Erlebnissen dienen. Das Projekt basiert auf der aktiven Zusammenarbeit von Interessensgemeinschaften zur Schaffung von Arbeitsplätzen und nachhaltiger Tourismusstrukturen im ganzen Land.

Mit der Gründung von „vatnavinir Westfjords“ ist der Landesteil Westfjorde im Jahr 2009 konkret in das Landesprojekt eingebunden worden. „Vatnavinir Westfjords“ sind ein Zusammenschluss von Landeigentümern, kleinen Bäderbetreibern, lokalen Verbänden und Verwaltungen sowie Tourismusorganisationen mit dem Team von „vatnavinir“. Momentan nehmen elf Orte mit heißen Quellen teil und haben die Realisierung des konzipierten Netzwerkes verschiedener Pools mit einer Vielzahl von Dienstleistungen für Touristen in Angriff genommen. „Vatnavinir“ beraten die Eigentümer und Kommunen bei der Konzeption, Analyse, Entwicklung und dem architektonischen Design der Orte. Das Ziel dieser Bemühungen sind die umfassende Entwicklung der Westfjorde in den Bereichen Badekultur, Natur, Gesundheit und Erholung sowie eine Aufwertung dieser isolierten Region. Das Projekt Vatnavinir Westfjords erhielt 2010 den von der EU ausgelobten Eden Award und den Titel „European Tourist Destination of Excellence“ für Wassertourismus. Darüber hinaus arbeiten „vatnavinir“ an der Entwicklung von kleinen und größeren Bade- und Tourismusprojekten sowie Landschaftsgestaltungen im ganzen Land, sowohl im städtischen wie im ländlichen Raum und in der Natur.

Die isländische Vereinigung hat den prestigeträchtigen Architekturpreis „Global Award for Sustainable Architecture 2011“ erhalten. Verantwortliche Architekten bei „vatnavinir“ sind Olga Guðrún Sigfúsdóttir, Sigrún Birgisdóttir (beide Island) und Jörn Frenzel (Berlin). Der von der Locus Foundation ausgelobte und unter der Schirmherrschaft der Unesco stehende Preis wird an Architekten verliehen, die sich weltweit Anerkennung für ihre Fortschritte auf dem Gebiet der nachhaltigen Architektur erworben haben. Jedes Jahr werden unter mehr als 200 Bewerbern fünf Preisträger ausgewählt. Frühere Gewinner des Preises, der nun in seinem fünften Jahr besteht, waren u.a. Snøhetta, Architekten des Opernhauses Oslo, Wang Shu, Thomas Herzog, Bijoy Jain und Diébédo Francis Kéré.

Jörn Frenzel ist Architekt, Coach an der School of Design Thinking Potsdam und Gründungsmitglied von „vatnavinir“, Island (Initiative für nachhaltigen geothermalen Tourismus)

Website von Vatnavinir: www.vatnavinir.is

Vortrag Menschenrechte und Tourismus

Stammtisch 29. Sept. 2011: Vortrag Heinz Fuchs : „Alles was Recht ist – Menschenrechte und Tourismus“

TourismWatch Die revolutionären Veränderungen in Nordafrika haben die Menschenrechte mitten in die touristischen Hotspots gerückt. Unternehmen suchen nach Ansätzen, wie menschenrechtliche Aspekte in Strategien verantwortlicher Unternehmensführung eingebunden werden können. Dabei werden Begriffe und Konzepte wie „Do no harm“ (richte keinen Schaden an) und „Due diligence“ (besondere Sorgfaltspflicht) aus der Konflikt- und Menschenrechtsarbeit für den Tourismus reflektiert. Auch der staatliche Ordnungsrahmen kommt in Bewegung: Der Tourismusausschuss des Bundestages führte eine Anhörung zum Thema durch und die Parlamentarier werden in Kürze im Plenum über entsprechende Anträge aus der SPD- sowie der CDU/CSU-Fraktion zu Tourismus und Menschenrechten debattieren.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ – so beginnt die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Dieser Erklärung sind seitdem zahlreiche internationale Abkommen und Vereinbarungen gefolgt, welche die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Menschen festschreiben und die Staaten in die Pflicht für ihre Umsetzung nehmen. Auch wenn nur einige der Artikel und Abkommen, direkte Bezüge zum Tourismus haben, darf keines der Rechte und Schutzpflichten bei der Tourismusentwicklung vernachlässigt werden. Zweifellos kann Tourismus durch Begegnungen auf Augenhöhe und bei besonderer Sorgfalt der Agenturen und Reiseveranstalter zur Einhaltung und Umsetzung der Menschenrechte beitragen. Andererseits prosperiert der Tourismus aber auch immer wieder dort, wo elementare Rechte missachtet werden. Im Namen der Tourismusentwicklung werden Menschen diskriminiert, in ihrer Meinungsäußerung beschränkt und ihre Beteiligung an Entscheidungen behindert. Bauern und Fischerfamilien werden enteignet, indigene Gemeinschaften von ihrem Land vertrieben und Kinder sexuell ausgebeutet.

Die Zukunft des Tourismus wird davon abhängen, inwiefern er zum Vorteil der Menschen und im Einklang mit Natur und Umwelt gestaltet wird. Damit dies um der Menschen willen gelingt, braucht es auch im Tourismus verbindliche Spielregeln, die sich aus den Staatenpflichten zur Verwirklichung der Menschenrechte ergeben. Es wird in der Diskussion daher auch um die Frage gehen, was Freiwilligkeitsinitiativen und CSR Strategien touristischer Unternehmen zu leisten in der Lage sind und wo die Grenzen der Freiwilligkeit liegen, wenn es um elementare, global geltende Rechte der Menschen und eine daran ausgerichtete Tourismusentwicklung geht.

Heinz Fuchs ist Verantwortlicher für den Bereich Unternehmensverantwortung – Tourism Watch – Fairtrade beim Evangelischen Entwicklungsdienst (EED)

Weiterführende Informationen: Alles was Recht ist – Menschenrechte und Tourismus

Vortrag Klimawandel und die Insulaner im Südpazifik

Stammtisch 25. Oktober 2011: François Pihaatae: „Den Klimawandel im Nacken – Die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Insulaner im Südpazifik“

Klimawandel Suedpazifik Von der Tahitianischen Kirche entsendet, engagiert sich François Pihaatae im Auftrag des Pazifischen Kirchenrats (PCC – Pacific Conference of Churches) mit Hauptsitz in Fidschi in der Lobbyarbeit für verantwortungsvolle Regierungsführung zu dem Thema Klimawandel, die Auswirkungen auf die Einwohner der kleinen Inselstaaten im Südpazifik und Möglichkeiten der Anpassung. Tourismus spielt in der Debatte auch eine zentrale Rolle, denn die Insulaner sind hochgradig abhängig vom Tourismus, der Klimawandel bedroht den Tourismus und gleichzeitig trägt auch der Tourismus im Südpazifik zum Klimawandel bei.

Bei dem Vortrag werden Konfliktfelder, Lösungsansätze und die Rolle des Tourismus beleuchtet. Zusammen mit Tourismus- und Klimaexperten wird im Anschluß an die Präsentation von François Pihaatae diskutiert, inwiefern der Tourismus im Südpazifik unter den gegebenen Umständen noch zukunftsfähig ist. Dabei werden Erkenntnisse aus einer gemeinsamen Exkursion und Studie in Tahiti und Fiji von François Pihaatae und Sabine Minninger, EED Tourism Watch, mit einfliessen.

François Pihaatae ist auf Einladung von Brot für die Welt in Deutschland zu einer Speakertour eingeladen, um auf die Einwirkungen des Klimawandels auf die Südpazifik-Insulaner aufmerksam zu machen. François Pihaatae ist Experte für Klimawandel im Auftrag des Pazifischen Kirchenrats (PCC – Pacific Conference of Churches)

Vortrag green travel bridge

Stammtisch 29. November 2011: Gabriele Baumgarten: „green travel bridge: Eine Brücke zwischen nachhaltigen lateinamerikanischen Leistungsträgern und Reiseanbietern im deutschsprachigen Reisemarkt“

green travel bridge Das Ziel der green travel bridge ist die internationale Zusammenarbeit zwischen Leistungsträgern in den Zielgebieten und Reiseanbietern des deutschsprachigen Reisemarktes zu fördern und letztere durch kompetente Schulungen für das Thema des nachhaltigen Reisens zu qualifizieren. Schließlich trägt die Initiative zu einer nachhaltigen Entwicklung in Lateinamerika wie auch zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Reiseunternehmen in den deutschen Quellmärkten bei.

Die green travel bridge ist aus einer Entwicklungspartnerschaft zwischen dem asr-Bundesverband, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (giz) GmbH und Partnern aus der Touristik entstanden. Gabriele Baumgarten ist Geschäftsstellenleiterin des asr in Berlin.

In Zusammenarbeit mit der internationalen Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance, erfasste green travel bridge rund 360 zertifizierte Hotels, Ausflugsziele und Incoming-Agenturen aus Lateinamerika auf der www.greentravelbridge.de Webseite. Diese Leistungsträger werden von den Projektteilnehmern (zurzeit 23 deutsche Reiseveranstalter) entsprechend ihrer Reiseangebote in ihr Portfolio übernommen und als nachhaltige Produkte ausgewiesen.

Auf diesem Weg konnten bereits 40 nachhaltige Reisepakete erfolgreich erstellt und vermarktet werden. Die Vermarktung dieser Reisen erfolgt in Kooperation der teilnehmenden Partner im Reisevertrieb. Hierzu integriert green travel bridge die Angebote in die Reservierungssysteme zur direkten Buchung der Reisebüros und schult Expedienten zum Thema Nachhaltiges Reisen am Beispiel Lateinamerika.

Vortrag Hotelklassifizierungskonzept für Serbien

Stammtisch 26. Februar 2013: Vortrag Irene Thiede: Vorstellung eines Hotelklassifizierungskonzeptes für Serbien

Auch heute, 26. Februar, widmet sich der GATE-Stammtisch wieder einem spannenden Thema, das sich mit einem neuen Hotelklassifizierungssystem für Serbien beschäftigt. Die GIZ-Kurzzeitexpertin Irene Thiede wird uns zu dem Thema eine Präsentation zeigen und mit uns diskutieren über PPPs, moderne Systeme in „emerging economies“, Spannungen zwischen Individualität/Harmonisierung, und mehr. Für nähere Informationen zu Irene und ihrer Arbeit:

www.grow-consult.com

Vortrag Human Right bei Reiseveranstaltern

Stammtisch 6 Mai 2013: Vortrag Antje Monshausen: Human Rights in Practise – Anwendung der Guiding Principles on businesses and human rights bei Reiseveranstaltern“

Zu unserem Stammtisch am 6. Mai mit dem interessanten Thema „Human Rights in Practise – Anwendung der Guiding Principles on businesses and human rights bei Reiseveranstaltern“ möchten wir Sie/euch auch diesmal wieder herzlich einladen. Unsere Referentin ist Antje Monshausen, Brot für die Welt / Tourism Watch. Im diesem Rahmen besteht die Möglichkeit, einen Einblick in das neue Gebäude von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. zu bekommen, das sich nun nach der Fusion des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (Stuttgart) und des Evangelischen Entwicklungsdienstes (Bonn) in Berlin niedergelassen hat.