Willkommen bei GATE e.V.

GATE – Netzwerk, Tourismus, Kultur e.V. engagiert sich für sozial- und umweltverträgliches Reisen. Dabei orientieren wir uns an ethnologischen Perspektiven, um stärker und klarer zwischen Reisenden und Bereisten vermitteln zu können.

Durch die Organisation und Teilnahme an Symposien und tourismusrelevanten Veranstaltungen sowie über interdisziplinäre Stammtische und thematische Materialsammlungen wollen wir über die Möglichkeiten einer nachhaltigen Tourismusentwicklung informieren.


Aktuelles: Am 6. Dezember um 19 Uhr findet im Café Hundertwasser der nächste GATE-Stammtisch statt. Janine Bäker berichtet über ihre Masterarbeit zu den Etablierungsmöglichkeiten sozialverantwortlicher Reiseprodukte. Weiter Infos gibt es hier.

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GATE wurde im März 2016 20 Jahre alt. Am 10. September stieg die Geburtstagsfeier. In Kürze gibt es hier einige Impressionen vom Fest. Herzlichen Dank an alle, die am Fest mitgewirkt haben.

Danke auch für die vielen Glückwünsche:

“Liebe GATiEs,

herzlichen Glückwunsch zu Eurem Jubiläum. Seit 4 Jahren befindet sich die Arbeitsstelle TourismWatch nun in Berlin – ein wahrer Standortvorteil durch die räumliche Nähe zu GATE und den vielen Personen, die dahinter stehen oder sich drum herum bewegen. Wir denken mit großem Dank zurück an die letzten Fachtagungen, die wir gemeinsam gestemmt haben und die unterschiedlichen Austauschrunden und freuen uns schon jetzt auf viele weitere Gelegenheiten. Unser großer Respekt gebührt der Durchführung der monatlichen Stammtische -  die sich dank Eures langen Atems zu einem kontinuierlichen Treffpunkt von Menschen entwickelt haben, die nicht nur viel Wissen und Erfahrung, sondern auch eine Haltung und einen sicheren Kompass in Bezug auf Fragen des verantwortungsvollen Handelns im Tourismus mitbringen.

In Solidarität und Freundschaft,

Antje Monshausen und Laura Jäger von Tourism Watch bei Brot für die Welt, sowie Christina Kamp, Redakteurin des Tourism Watch Infodienstes”

 

“Liebe GATEs,

zu euerm 20jährigen Vereinsjubiläum gratuliere ich euch herzlich. Insbesondere für die Zeit, in der ich die kirchliche Fachstelle “Tourism Watch” geleitet habe – aber auch darüber hinaus – kann ich dankbar auf manch gute Begegnung, konstruktiven fachlichen Austausch, koordinierende und strategische Beratungen sowie eine ganze Reihe gemeinsamer Tagungen und Aktivitäten mit euch zwischen Reisepavillon und ITB zurück blicken.

Vor meiner Haustür auf der Ebernburg haben wir einst sehr unterschiedliche tourismuskritische Organisationen als  DANTE (Die Arbeitsgemeinschaft Nachhaltige TourismusEntwicklung) und im  Vorfeld der Rio-Folgekonferenz in Südafrika für das 10-Punkte-Impulspapier “Rote Karte für den Tourismus” zusammen gebracht. Überall war GATE dabei,  immer zuverlässig und mit fachkundigem Sachverstand, repräsentiert von Personen und Persönlichkeiten, die freundlich, uneitel, kollegial und um der Sache willen für einen Tourismus eingetreten sind, der den touristischen Gastgebern und Gästen gleichermaßen dient und von dem alle etwas haben sollen. Wenn es GATE -  Netzwerk , Tourismus, Kultur e.V. (oder urspünglich: Gemeinsamer Arbeitskreis Tourismus und Ethnologie, dann Tourismus und Entwicklung) nicht gäbe, es/er müßte glatt erfunden werden.

Anregenden Austausch und weiterführende Gespräche mit innovativen touristischen Initiativen und Konzepten beim monatlichen Stammtisch verbinde ich ebenso mit GATE, wie das gemeinsame Arbeitsvorhaben mit Tourism Watch u.a. zum Stellenwert von Tourismus in der Entwicklungszusammenarbeit und bei der Fachkräftevermittlung.

20 Jahre GATE: das ist noch eine ganze Menge mehr: Studienarbeit, Veröffentlichungen und ungezählte ehrenamtliche Arbeitsstunden. All dies zusammen hat GATE erfolgreich zum 20jährigen Jubiläum geführt. Das verdient Respekt und dazu ganz herzlichen Glückwunsch.

Der Blick auf die aktuelle weltpolitische und kulturelle Zerrissenheit auf unserem Blauen Planeten oder auch “nur” auf die sozialen Verwerfungen und ökologischen Auswirkungen beim Kreuzzfahrttourismus zeigen, dass es noch vieler Jahre der Arbeit von GATE und anderer bedarf,  um den globalen Tourismus umweltfreundlich und sozial verantwortlich zu gestalten. Ihn zu einem Wirtschaftsbereich zu machen, dem man abnimmt, dass er für Begegnung und kulturellen Austausch steht, der die Rechte der Menschen achtet und  gleichzeitig ein  Lernfeld für verantwortliches Handeln in der globalisierten Welt sein will, dafür wird die Arbeit von GATE im Spannungsfeld von Tourimus und Kultur auch in Zukunft gebracht -  mehr denn je!

 

In anerkennender und fachlich freundschaflticher Verbundenheit,

Heinz Fuchs”