Was erwartet Euch in den darauffolgenden Veranstaltungen?

In den weiteren Themenabenden tauchen wir tiefer in Theorie und Praxis eines „postkolonialen Tourismus“ ein: Wir gehen dem Zusammenhang von Tourismus und Kolonialismus – sowohl gestern als auch heute – auf den Grund und prüfen inwiefern unsere Reisen neokoloniale Züge aufweisen können. Wir möchten einen großen Fokus auf Lösungsansätze legen und in diesem Zuge reflektieren, wie sich neokoloniale Sichtweisen im Tourismus aufbrechen lassen und welche Verantwortung und Handlungspotenziale verschiedene Tourismus-Akteure dabei tragen. Hierbei werden wir Menschen und Organisationen aus dem Arbeitsfeld „Decolonising Tourism“ kennenlernen. Außerdem wartet eine analoge, „postkoloniale Stadtführung“ in Berlin auf uns. Zum Abschluss der Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben an einem Antirassismustraining teilzunehmen und im Plenum darüber zu diskutieren, was wir von dem Gelernten für unsere jeweilige Arbeit im Tourismus mitnehmen und anwenden können. Denn das Reisen soll und kann bei der Bekämpfung von Rassismus helfen!

Die fünf Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Wir ermutigen jedoch dazu, an mehreren Themenabenden teilzunehmen, da diese aufeinander aufbauen. Bis auf die „postkoloniale Stadtführung“ sind bisher alle Veranstaltungen online geplant, für die Teilnehmenden kostenlos und werden verteilt von September bis ins nächste Frühjahr stattfinden. Genauere Informationen und Anmeldungslinks folgen hier.

Wir freuen uns auf Euch und gemeinsame, spannungsgeladene Reflexionen!